BUBBLES

Ein spartenübergreifendes Projekt über Träume, Hoffnungen und das Platzen von Blasen

Unsere Lebenswelt besteht aus verschiedenen Blasen: Familie, Clique, Schule, digitale Filterblasen. Welche Bubbles tragen wir in uns? Wo überschneiden sie sich? Und was passiert, wenn sie platzen? Blasen können Schutzräume sein oder Erwartungen erzeugen. In jedem Fall prägen sie, wovon wir träumen und wie wir uns unsere Zukunft vorstellen.

Das Projekt „BUBBLES“ stellt die Frage, welche Träume in diesen Räumen entstehen und was geschieht, wenn sie scheitern oder sich verändern. Entstehen gemeinsame Wünsche, weil man ähnliche Erfahrungen teilt oder denselben Idealen folgt? Und wie verändern sich Vorstellungen von Zukunft, Freundschaft und Identität, wenn man die eigene Blase verlässt und neue Perspektiven kennenlernt?

In einer sechstägigen Projektwoche in den Osterferien erforschen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren in verschiedenen Workshops die unterschiedlichen Facetten von „BUBBLES“ durch die Kunstformen Tanz, Theater und Medienkunst. Gemeinsam experimentieren sie, reflektieren ihre Erfahrungen und entwickeln neue Haltungen. Für das Projekt wählen die Kinder und Jugendlichen zwei Kunstformen aus und nehmen dann an einer Workshopgruppe am Vormittag und an einer Workshopgruppe am Nachmittag teil.

1.Workshop – Tanz: „In der Schwebe“
Die Teilnehmenden erforschen, wie Träume, Erwartungen und das Gefühl des Schwebens durch Bewegung sichtbar werden können. Über Improvisation und Choreografie entstehen körperliche Bilder von Auftrieb, Balance und dem Moment, in dem eine Blase platzt. Wie fühlt sich Hoffnung an? und wie der Augenblick, wenn etwas zerbricht? Der Tanz wird so zum Ausdruck innerer Spannungen zwischen Leichtigkeit, Druck und Neubeginn.

2. Workshop – Theater: „Plopp!“
Im Theaterworkshop setzen sich die Jugendlichen mit Erwartungen auseinander, mit ihren eigenen sowie mit denen von Freund*innen, Familie und Gesellschaft. Durch Improvisation und Rollenarbeit entstehen Szenen über Zugehörigkeit, Ausgrenzung und den Mut, die eigene Blase zu verlassen. Alltagssituationen wie Cliquenstrukturen, Gruppendruck, Träume von Anerkennung und Momente des Scheiterns werden aufgegriffen und in humorvolle, nachdenkliche und emotionale Szenen verarbeitet. Im Fokus steht die Suche nach dem eigenen Platz inmitten vieler Erwartungen.

3. Workshop – Medienkunst: „Digital Bubbles“
Hier untersuchen die Teilnehmenden ihre digitalen Lebensräume: Social Media, Trends, Filterblasen und Ideale, die online entstehen. Welche Träume entstehen durch Likes und Vergleiche, und wann platzen sie? Die Jugendlichen entwickeln kurze Videoclips, Collagen oder Mini-Interviews, in denen sie ihre Erfahrungen künstlerisch verarbeiten. Ziel ist, das Spannungsfeld zwischen Selbstbild und Außenwahrnehmung sichtbar zu machen und den digitalen Raum als Teil ihrer eigenen Traum- und Erwartungswelt zu reflektieren.

Mit diesem Formular könnt ihr euch für das Osterferienprojekt ,,BUBBLES“ anmelden:
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